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Hausmittel bei Husten – Was hilft schnell und einfach?

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Husten ist sehr unangenehm und hält auch nach einem Infekt oft noch hartnäckig an, obwohl alle anderen Symptome bereits abgeklungen sind. Betroffene suchen daher nach einfacher, schneller Hilfe, um den Hustenreiz zu lindern. Hausmittel können hier bei der Behandlung eine sinnvolle Ergänzung sein, beispielsweise zu pflanzlichen Arzneimitteln. Im folgenden Beitrag erfahren Sie, welche Mittel und Maßnahmen gegen Husten helfen und was Sie bei der Anwendung beachten sollten.

Überblick: sinnvolle Hausmittel gegen Husten

Was ist das beste Hausmittel gegen Husten?

Es gibt eine Vielzahl bewährter Hausmittel, die helfen können, den Hustenreiz zu lindern und festsitzenden Schleim zu lösen. Sie sind daher eine beliebte Ergänzung in der Behandlung von Husten und lassen sich beispielsweise gut mit pflanzlichen Arzneimitteln kombinieren. 

Welches Hausmittel für Sie am besten geeignet ist, hängt von Ihrer individuellen Situation, der Ausprägung der Beschwerden, der Art des Hustens und noch vielen weiteren Faktoren ab. Außerdem verträgt jeder Mensch die verschiedenen Hausmittel anders und auch die Wirkung unterscheidet sich. Probieren Sie am besten aus, welche Mittel und Maßnahmen Ihnen guttun und zu einer Besserung der Symptome führen.

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Husten? Bronchitis?

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  • beruhigen den Husten
  • lösen den Schleim
  • bekämpfen die Entzündungsbeschwerden in den Bronchien

Basismaßnahmen bei Husten:

  • Viel trinken: Ausreichend Flüssigkeit ist wichtig, um die Schleimhäute feucht zu halten und zähen Schleim in den Bronchien zu lösen. Besonders warme Kräutertees haben sich als hilfreich erwiesen. Auch heißer Holundersaft oder Ingwertee kann unterstützend wirken.
  • Inhalationen: Das Einatmen von warmem Wasserdampf befeuchtet die Atemwege und erleichtert das Abhusten. Eine Inhalation mit Kochsalzlösung kann sich angenehm anfühlen, da der feine Nebel die Schleimhäute befeuchtet und die natürliche Selbstreinigung der Atemwege unterstützen kann. Bei Kindern sollte auf ätherische Öle verzichtet werden, da diese die Atemwege reizen können.
  • Brustwickel und warme Anwendungen: Warme Brustwickel – beispielsweise mit gekochten Kartoffeln oder Quark – können helfen, hartnäckigen Schleim zu lösen und die Durchblutung in der Brustregion zu fördern. Auch ein warmes Erkältungsbad kann entspannend wirken.
  • Hühnersuppe – Omas Klassiker: Die altbewährte Hühnersuppe enthält wichtige Nährstoffe, die das Immunsystem stärken und liefert dem Körper Flüssigkeit und Wärme. Die Hühnersuppe ist eine wohltuende Ergänzung zur Behandlung von Erkältungshusten. 

Tipp: Wer es lieber vegetarisch mag, kann alternativ auch eine Gemüsesuppe zubereiten, z. B. mit Karotten, Sellerie, Lauch, Zwiebeln und dazu etwas Nudeln oder Reis. Eine klassische Gemüsebrühe enthält ebenfalls viele Vitamine und Mineralstoffe, ist leicht verdaulich und wohltuend.

  • Honig und Zwiebelsaft: Honig kann sich wie ein sanfter Film auf die Schleimhäute legen und dadurch im Hals ein angenehmes Gefühl erzeugen. Auch in Kombination mit Zwiebelsaft wird das oft als wohltuend empfunden. 

    Achtung: Wegen der Gefahr eines Säuglingsbotulismus darf Honig jedoch erst nach dem ersten Lebensjahr gegeben werden.  

Tipp: Ein selbst gemachter Zwiebelsirup kann ganz einfach durch das Ziehen lassen von gehackten Zwiebeln in Honig hergestellt werden.

 

Welches ätherische Öl hilft gegen Husten?

Diese hochkonzentrierten Pflanzenextrakte enthalten natürliche Wirkstoffe, die man sich bei verschiedenen Erkrankungen zunutze machen kann. Die ätherischen Öle des Thymians gelten als eines der besten Mittel bei Atemwegserkrankungen, da sie entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaften haben. Auch Eukalyptus- und Kiefernnadelöl sind beliebt, um die Atemwege zu befreien. 

Betroffene können diese ätherischen Öle entweder äußerlich anwenden, z. B. als Öl neben dem Bett aufstellen oder – stark verdünnt mit einem Trägeröl – auf die Brust reiben. Sie sollten jedoch vorsichtig sein: Bei sehr empfindlichen Menschen oder Asthmatikern können ätherische Öle die Atemwege zusätzlich reizen. Auch bei Kindern sind ätherische Öle wegen der Gefahr einer Reizung der Atemwege tabu.

Ätherische Öle können auch innerlich angewendet werden in Form von pflanzlichen Arzneimitteln. In Bronchipret® beispielsweise ist eine Thymian-Efeu-Kombination enthalten. Die natürlichen Inhaltsstoffe beruhigen den Husten, lösen festsitzenden Schleim und bekämpfen die Entzündungsbeschwerden in den Bronchien. Mehr dazu erfahren Sie hier: Bronchipret®

Welcher Tee lindert Husten am besten?

Die Wahl des Tees richtet sich nach Ihren Beschwerden. Thymiantee ist ein Klassiker zur Schleimlösung. Bei festsitzendem Husten hilft auch Schlüsselblume oder Anis. 

Fazit: Welche Hausmittel helfen gegen produktiven Husten, welche gegen Reizhusten?

Bei der Behandlung von Husten sollte immer unterschieden werden, ob Schleim mit abgehustet wird (produktiver Husten) oder ob der Husten trocken ist:

  • Produktiver Husten (mit Schleim): Hier ist das Ziel die Schleimlösung. Als ergänzende Maßnahmen haben sich Inhalationen mit Kochsalz, Thymiantee und der klassische Zwiebelsaft bewährt. Diese Mittel fördern den Abtransport des Sekrets und erleichtern das Abhusten.
  • Reizhusten (trocken): Wenn Sie unter einem quälenden Hustenreiz im Hals leiden, ist die Linderung dieses Reizgefühls und die Beruhigung der Schleimhäute das Ziel. Hustentees mit Eibischwurzel oder Malve haben eine beruhigende Wirkung auf die gereizten Schleimhäute. Auch ein Löffel Honig vor dem Schlafengehen kann den nächtlichen Hustenreiz dämpfen.

Bei starkem Husten, der sich auch nach mehreren Tagen nicht bessert oder sogar noch verstärkt, oder wenn begleitend hohes Fieber und/oder Schmerzen auftreten, sollten Sie lieber einmal einen Arzt aufsuchen.

Einzelne Hausmittel bei Husten und Tipps zur Anwendung

Ist Honig gegen Husten bei Kindern geeignet?

Honig ist ein beliebtes natürliches Hausmittel für Erwachsene und ältere Kinder. Aber Vorsicht: Säuglinge unter 12 Monaten dürfen keinen Honig verzehren. Honig kann Sporen des Bakteriums Clostridium botulinum enthalten, die im noch nicht voll entwickelten Darm von Babys lebensgefährliche Vergiftungen (Säuglingsbotulismus) auslösen können. Für ältere Kinder und Erwachsene ist Honig jedoch unbedenklich. Er ist ein beliebtes Hausmittel bei typischen Erkältungsbeschwerden und kann auch bei Husten eingesetzt werden.

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Husten? Bronchitis?

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  • beruhigt den Husten
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Hilft warme Milch mit Honig bei Husten?

Viele Betroffene empfinden die Wärme und die Süße als sehr wohltuend und schlaffördernd. 

In manchen Situationen ist jedoch Vorsicht geboten: Milch kann die Schleimbildung im Rachen fördern. Wenn Sie ohnehin unter starker Verschleimung leiden, kann warme Milch das Gefühl des „Zuschleimens“ verstärken. Bei trockenem Reizhusten hingegen wird die Kombination meist als lindernd empfunden.

Welche Brustwickel helfen gegen festsitzenden Husten?

Brustwickel sind eine bewährte Methode, um die Durchblutung zu fördern und den Schleim zu lösen.

  • Kartoffelwickel: Kochen Sie hierfür Pellkartoffeln weich, zerdrücken Sie diese in einem Tuch und legen Sie den (handwarmen!) Wickel auf die Brust.
  • Zitronenwickel: Er wird eher bei beginnenden Halsschmerzen eingesetzt, kann aber auch bei Hustenbeschwerden angewendet werden.
  • Quarkwickel: Dieser kann sowohl warm (zur Schleimlösung) als auch kalt (bei Entzündungen) angewendet werden. Achten Sie darauf, dass der Wickel angenehm warm und nicht zu heiß ist.

Wie sinnvoll sind Zwiebeln neben dem Bett?

Es klingt zunächst ungewöhnlich, aber viele Betroffene greifen bei Hustenbeschwerden gerne darauf zurück: Eine aufgeschnittene Zwiebel auf dem Nachttisch. Die enthaltenen ätherischen Öle und Schwefelverbindungen werden über Nacht eingeatmet und können helfen, die Nasenwege frei zu halten. Es ist eine sanfte Methode, die besonders bei Kindern beliebt ist, da sie keine direkte Einnahme erfordert.

Hausmittel bei Husten – die wichtigsten Fragen und Antworten auf einen Blick

Bildnachweis

Adobe Stock: Cyber Shutter

Die Seite enthält u.a. KI-generierte Bilder

Autor/-in unseres Artikels
Dr. med. Chiara Grabmann, Medizinjournalistin
Dr. med. Chiara Grabmann
Medizinjournalistin
Studium:
  • Ludwig-Maximilians-Universität in München
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Medizinische Prüfung des Artikels
Dr. med. Monika Steiner, Medizinjournalistin
Medizinisch geprüft von
Dr. med. Monika Steiner
Medizinjournalistin
Studium:
  • Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn
Berufliche Stationen:
  • Leitung Medizin-Online / Chefredakteurin Springer Nature
  • Medizinische Gutachterin für ärztliche CME-Fortbildung
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