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Aktualisiert am 24.08.2022

Bronchitis-Behandlung – was kann man tun?

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Lesedauer: 3 Minuten

Symptome richtig deuten und behandeln

Je nach Intensität Ihrer Bronchitis Symptome bietet es sich an, auf pflanzliche Arzneimittel und einige bewährte Bronchitis Hausmittel zurückzugreifen. Diese können sowohl zur Linderung Ihrer Beschwerden als auch zur Verkürzung des Krankheitsverlaufs beitragen. Zudem ist eine solche natürliche Behandlung gut verträglich und bereits bei Kindern einsetzbar.

Grundsätzlich gilt dabei aber immer: Nehmen Sie eine Bronchitis nie auf die leichte Schulter. So gibt es durchaus bestimmte Körpersignale und Krankheitszeichen, die uns aufhorchen lassen sollten und, neben der Anwendung eines pflanzlichen Arzneimittels, dann auch einer ärztlichen Behandlung bedürfen. Nicht zu unterschätzen ist außerdem die Dauer mancher Symptome. Ganz vorne mit dabei: der mit einer Entzündung der unteren Atemwege einhergehende, hartnäckige Husten.

Diagnosestellung: Wie diagnostiziert ein Arzt eine Bronchitis?

In der Regel reichen dem Arzt ein ausführliches Gespräch, die sogenannte Anamnese, und eine körperliche Untersuchung bereits aus, um eine akute Bronchitis zu diagnostizieren. Als Patient erwarten Sie also vor allem viele Fragen zur Art, Dauer und Ausprägung der Beschwerden und verschiedene harmlose Untersuchungen Ihrer Lunge, wie z. B. das Abhören mit dem Stethoskop.

Liegt eine Bronchitis vor, fallen beim Abhören typische Atemgeräusche wie Rasseln und Pfeifen auf. Diese entstehen durch die Schleimansammlung in den Bronchien. Ähnliches gilt für das Abklopfen des Brustkorbs. Auch hier ist der sogenannte Klopfschall über Lungenbereichen mit Schleimansammlungen ein typisches Geräusch, welches auf eine Bronchitis hindeuten kann. Zusätzlich können noch die Lymphknoten im Halsbereich abgetastet werden. Vergrößerte und manchmal auch schmerzhafte Lymphknoten weisen hierbei auf einen Infekt bzw. ein entzündliches Geschehen hin.

Für die Abklärung der Beschwerden kann als erste Anlaufstation der Hausarzt aufgesucht werden. Spezialisten für Atemwege, wie HNO-Ärzte oder Pneumologen, sind in der Regel erst bei komplizierten Verläufen notwendig.

Weitere Untersuchungen nur in Ausnahmefällen

Ergänzende Untersuchungen wie eine Blutentnahme oder Röntgenbilder des Brustkorbs sind nur in Ausnahmefällen sinnvoll, beispielsweise bei schweren Verläufen oder bestimmten Vorerkrankungen wie der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), Asthma oder Herzproblemen. Die Blutuntersuchung kann dann wichtige Hinweise auf die Schwere und Art der Infektion liefern, also ob die Bronchitis bakteriell oder viral bedingt ist, und so über die weitere Behandlung entscheiden.

Das Gleiche gilt für Röntgenaufnahmen des Brustkorbs. Auch diese werden nur bei einer vermuteten Lungenentzündung oder anderen Ursachen angeordnet, bei einer normalen akuten Bronchitis ohne Komplikationen ist dieser Schritt nicht notwendig.

Vermutet der Arzt eine Störung der Lungenfunktion, gibt es außerdem einen speziellen Lungenfunktionstest, die sogenannte Spirometrie, die durchgeführt werden kann. Auch das ist im Rahmen einer Bronchitis aber nur in Ausnahmefällen sinnvoll.

Bedeuten verschiedene Krankheitsphasen auch verschiedene Therapieansätze?

Die Bronchitis verläuft in 3 Phasen, die Herausforderung besteht also darin, die unterschiedlichen Phasen jeweils adäquat zu behandeln. Folgende Strategien werden in der Behandlung der Bronchitis und des Hustens besonders häufig verfolgt:

Den Husten beruhigen

Im Gegensatz zu Schleimlösern und entzündungshemmenden Substanzen wirken synthetische Hustenstiller häufig direkt im Hustenzentrum. Das ist die Struktur des zentralen Nervensystems, in welcher der Hustenreiz entsteht.

Pflanzliche Medikamente wie Bronchipret® wirken anders: Sie lösen den Schleim und bekämpfen die Entzündung in den Bronchien. Zudem beruhigt die Thymiankombination gereizte Hustenrezeptoren. Die Anzahl der Hustenanfälle geht auf natürliche Weise zurück.

Den Schleim lösen

Eine weitere Behandlungsstrategie besteht darin, den Schleim flüssiger und damit besser abhustbar zu machen. Die bronchiale Selbstreinigung kommt wieder in Gang, die Bronchialschleimhaut regeneriert sich. Schleimlösende Medikamente sind somit insbesondere in Phase 2 der akuten Bronchitis eine sinnvolle Therapie.

Viele Hustenmedikamente, chemisch-synthetische wie auch pflanzliche, haben schleimlösende Eigenschaften. Einige davon, wie beispielsweise Bronchipret®, haben den Vorteil, dass sie den Schleim nicht einfach nur verflüssigen, sondern das Wiederherstellen einer physiologischen, „gesunden“ Konsistenz fördern.

Die Entzündung der Bronchien bekämpfen

Insbesondere in Phase 1 und 3 einer akuten Bronchitis wird Husten vorranging durch die bei einer Entzündung der Atemwegsschleimhaut entstehenden Botenstoffe hervorgerufen. Darüber hinaus begünstigt die Entzündungsreaktion eine Verschleimung der Bronchien.

Pflanzliche Hustenpräparate sind hier zur Selbstmedikation besonders geeignet, sie wirken entzündungshemmend.

Verschreibungspflichtige Entzündungshemmer (z.B. Kortison-Präparate) werden bei Erkältungshusten oder bei der akuten Form der Bronchitis eher selten eingesetzt. Sie finden ihren Einsatz vorzugsweise bei der chronischen Bronchitis oder bei der COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung). 

Hier besser zum Arzt!

Zu den „kritischen Hinweisen“, die auf eine bakterielle Infektion hindeuten könnten, gehören beispielsweise:

  • schwere Verläufe mit einem starken Krankheitsgefühl,
  • hohes Fieber,
  • das Auftreten von Atemgeräuschen (Rasseln, Giemen),
  • Atemnot,
  • blutiger Auswurf.

Gleiches gilt für den Fall, dass bestimmte Beschwerden

  • sehr plötzlich auftreten,
  • über längere Zeit anhalten oder
  • erst zurückgehen und dann mit einem Mal wieder schlimmer werden.

Verschleppen Sie eine schwere Erkrankung nicht, sondern gehen Sie rechtzeitig zum Arzt! Nur der Fachmann kann sicher feststellen, ob sich bei Ihnen ggf. eine obstruktive oder spastische Bronchitis entwickelt hat oder ob sogar eine Lungenentzündung mit im Spiel ist.

Die Gefahr, im Rahmen einer akuten viralen Infektion der Bronchien zusätzlich eine bakterielle Lungenentzündung zu erwerben, besteht vor allem bei Personen, die bereits unter einer chronischen Bronchitis leiden.

Vorsicht bei Kindern, Senioren und Immungeschwächten

Anders sieht es allerdings bei Kleinkindern, älteren Menschen oder Personen mit einem geschwächten Immunsystem aus. Sollten diese Personengruppen von einer akuten Bronchitis betroffen sein, ist der Gang zum Arzt in jedem Fall anzuraten.

So sind Kinder wegen ihrer noch unreifen Körperabwehr und alte Menschen wegen des nachlassenden Immunschutzes besonders gefährdet, schwere Verläufe bzw. Komplikationen zu entwickeln. Auch Menschen, deren Immunsystem durch eine chronische Erkrankung (z.B. Diabetes) und/oder Medikamente (z.B. Kortison, Chemotherapie) geschwächt ist, tragen ein erhöhtes Risiko für einen komplizierten Verlauf.

Zusammenfassung Bronchitis-Behandlung – was kann man tun?

Was kann man gegen eine Bronchitis tun?

Meist heilt eine Bronchitis also von allein aus und bedarf keiner speziellen Behandlung. Vorausgesetzt, Sie gönnen sich ausreichend Ruhe, haben Geduld und verzichten aufs Rauchen. Hierbei können insbesondere pflanzliche Arzneimittel wie z.B. Bronchipret® Ihren Körper bei seiner Genesung unterstützen.

Wann zum Arzt mit Bronchitis?

Zu den „kritischen Hinweisen“, die auf eine bakterielle Infektion hindeuten könnten, gehören beispielsweise: schwere Verläufe mit einem starken Krankheitsgefühl, hohes Fieber, Farbwechsel des Auswurfs (von zunächst klar, zu gelblich und dann zu grünlich). Treten Atemgeräusche (Rasseln, Giemen), Atemnot oder blutiger Auswurf als Einzelmerkmal auf, ist es in der Regel aber harmlos.


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