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Medikamente bei Bronchitis – ein Überblick

Bei der Behandlung der akuten Bronchitis geht es vor allem darum, die unangenehmen Beschwerden zu lindern – insbesondere den lästigen und oft lang anhaltenden Husten.

Nachfolgend verschaffen wir Ihnen einen kleinen Überblick über die medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten einer akuten Bronchitis und beleuchten dabei die Vor- und Nachteile dieser Therapieoptionen.

Erkältungssymptome zunächst richtig einordnen

Zunächst einmal sollte man versuchen, seine Beschwerden richtig einzuordnen: Ist es vielleicht doch nur ein banaler Schnupfen mit einer leichten Halsentzündung? Bahnt sich eventuell schon eine Nasennebenhöhlenentzündung an oder sind inzwischen sogar die Bronchien beteiligt?  

Wenn Symptome wie starke Hustenanfälle, festsitzender Schleim, Schmerzen in der Brust und ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl zunehmend im Vordergrund stehen, spiegelt das eine Entzündung in den unteren Atemwegen wider – und spricht somit am ehesten für die akute Bronchitis.

Unterstützen Sie Ihren Körper bei der Bekämpfung der Entzündung und verschaffen Sie sich Linderung, indem Sie Ihre Symptome phasengerecht und möglichst schonend mit den richtigen Medikamenten behandeln.

Hustenstiller (Antitussiva)

Hustenstiller werden in der Regel bei einem Reizhusten eingesetzt. Es gibt sowohl pflanzliche als auch chemische Hustenstiller. Bei Heilpflanzen mit hustenstillender bzw. reizlindernder Wirkung wie z.B. Eibisch oder Isländisch Moos,legen sich die Inhaltsstoffe (Schleimstoffe) wie ein Film auf die gereizten Schleimhäute im Mund, Hals oder Rachen. Auf diese Weise dämpfen die Wirkstoffe den trockenen Husten.

Chemische Hustenstiller entfalten ihre Wirkung über das Zentralnervensystem, indem sie beruhigend bzw. dämpfend auf das Hustenzentrum im Gehirn einwirken. Es gibt hierbei Wirkstoffe unterschiedlicher Kategorien, die zum Teil auch verschreibungspflichtig sind.  Meist werden diese Medikamente abends kurz vor dem Schlafengehen in Form von Säften, Tropfen oder Dragees eingenommen. Auf diese Weise wird Betroffenen ein erholsamerer Schlaf ermöglicht.

Vorsicht! Hustenstiller werden in erster Linie für die Behandlung von trockenem, unproduktiven Husten bei akuter Bronchitis eingesetzt. Produktiver Husten, sorgt hingegen dafür, dass der Bronchialschleim abgehustet und aus dem Körper befördert wird. Würde man diesen Hustenreiz mithilfe von solchen Hustenstillern hemmen, dann würde das Sekret nicht ausreichend abgehustet werden und sich in den Lungen ansammeln.

Eine Kombination aus Schleimlösern und Hustenstiller ist bei der Hustenbehandlung also nicht uneingeschränkt zu empfehlen. Die Einnahme sollte zeitlich versetzt, maximal eine Woche und am besten immer nur in Rücksprache mit einem Arzt erfolgen.

Schleimlöser (Hustenlöser)

In der Kategorie Hustenlöser gibt es sowohl die natürlichen pflanzlichen Arzneimittel als auch die künstlich hergestellten chemisch-synthetischen Schleimlöser.

Zu letzteren gehören vor allem die Wirkstoffe Acetylcystein und Ambroxol. Eingesetzt werden sie vorzugsweise in Form von Brause- und Lutschtabletten sowie Hustensäften. Beide gelten als verlässliche Schleimlöser und werden daher oft eingesetzt, wenn der produktive, schleimige Husten im Vordergrund steht. 

Vorsicht! Neben einigen potenziellen Neben- und Wechselwirkungen beider Wirkstoffe, besteht bei Acetylcystein zudem folgende Gefahr: Bei Menschen mit einem Asthma bronchiale oder einem empfindlichen Bronchialsystem kann es zu einer Verkrampfung der Atemwegsmuskulatur (Bronchospasmus) kommen.

Natürliche pflanzliche Arzneimittel

Bei der Behandlung einer unkomplizierten, akuten Bronchitis erfreuen sich besonders pflanzliche Präparate aufgrund der sehr guten Verträglichkeit großer Beliebtheit. Hierbei punkten vor allem Arzneimittel mit bestimmten Heilpflanzen-Kombinationen, die entweder als Tropfen, Tabletten, Saft oder in Form von Pastillen eingenommen werden.

Thymian, Efeu & Primel

Natürliche pflanzliche Wirkstoffe wie Thymian, Efeu und Primel werden in der Pflanzenheilkunde schon lange verwendet, um bei Atemwegsinfektionen eine Linderung der Beschwerden zu erzielen. Die pflanzlichen Inhaltsstoffe wirken dabei u.a.:

  • hustenberuhigend
  • schleimlösend
  • entzündungshemmend

Mehr Vorteile in der Kombination

Das pflanzliche Arzneimittel Bronchipret® hat z.B. den Vorteil, dass es aufgrund seiner speziellen Kombination (Thymian/Efeu oder Thymian/Primel) gleich für alle Krankheitsphasen, d.h. sowohl für die trockene als auch für die produktive Phase der akuten Bronchitis geeignet ist. So verflüssigt das rezeptfreie Medikament nicht nur den bereits vorhandenen, zähen Schleim – es fördert zudem die Wiederherstellung einer normalen (physiologischen) Konsistenz des neu produzierten Sekrets.

Des Weiteren bekämpft Bronchipret® effektiv die Entzündung in den Bronchien und beruhigt den quälenden Hustenreiz. Anders als chemische Hustenstiller entfaltet das pflanzliche Medikament dabei seine Wirkung nicht im Hustenzentrum des zentralen Nervensystems, sondern direkt an den gereizten Hustenrezeptoren in den Atemwegen.

Ein weiterer Vorteil ist außerdem, dass Bronchipret® nicht nur zu den rezeptfreien Medikamenten gehört, sondern außerdem noch erstattungsfähig ist. Das bedeutet, dass Ärzte Bronchipret® Saft TE für Kinder unter 12 Jahren auf einem roten Kassenrezept verordnen dürfen. Erwachsene bekommen die Kosten für Bronchipret® von ihrer Krankenkasse erstattet, wenn diese eine freiwillige Erstattung pflanzlicher Arzneimittel anbietet und Bronchipret® auf einem grünen oder Privatrezept verordnet wurde.

Antibiotika

Obwohl es eher die Ausnahme ist, können auch Antibiotika bei einer akuten Bronchitis zum Einsatz kommen. Diese Behandlungsmaßnahme ist in der Regel jedoch den Fällen vorbehalten, bei denen sich zur virusbedingten Bronchitis noch eine bakterielle Superinfektion entwickelt hat.

Anzeichen, die für eine bakterielle Infektion sprechen können:

  • besonders schwere Verläufe der Bronchitis
  • hohes Fieber
  • Farbwechsel des Auswurfs, plötzlich blutiger Auswurf
  • Auftreten von Atemgeräuschen
  • Atemnot
  • ein Anstieg bestimmter Entzündungsmarker im Blut

Sollten Sie bemerken, dass sich im Verlauf Ihrer Bronchitis etwas deutlich zum Schlechteren verändert, suchen Sie am besten immer zeitnah einen Arzt auf!

Weitere Medikamente bei Bronchitis

Bei manchen Erwachsenen und Kindern kann es durchaus vorkommen, dass Sie im Rahmen ihrer akuten Bronchitis weitere Medikamente einnehmen müssen. Sollte beispielsweise eine Bronchitis mit obstruktivem (verengendem) Charakter vorliegen, ist es nicht unüblich vorübergehend auch ein Kortison-Präparat oder ein sogenanntes Betamimetikum einzusetzen.

Diese  verschreibungspflichtigen  Arzneimittel wirken entzündungshemmend und bronchienerweiternd. Und da sie in der Regel inhaliert werden, können sie direkt am Zielort in bereits geringen Mengen ihre volle Wirkung entfalten.

Autorin: Dr. med. Sonia Trowe

Pflichtangaben

Pflichtangaben

Bronchipret® Saft TE • Zur Besserung der Beschwerden bei akuter Bronchitis mit Husten und Erkältungskrankheiten mit zähflüssigem Schleim. Enthält 7 % (V/V) Alkohol.

Bronchipret® Tropfen • Zur Besserung der Beschwerden bei akuten entzündlichen Bronchialerkrankungen und akuten Entzündungen der Atemwege mit der Begleiterscheinung "Husten mit zähflüssigem Schleim". Enthält 24 % (V/V) Alkohol.

Bronchipret® TP  • Zur Besserung der Beschwerden bei akuter Bronchitis mit Husten und Erkältungskrankheiten mit zähflüssigem Schleim.

Bronchipret® Thymian Pastillen • Zur Besserung der Beschwerden bei Erkältungskrankheiten der Atemwege mit zähflüssigem Schleim und bei Beschwerden der Bronchitis.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

BIONORICA SE | 92308 Neumarkt    
Mitvertrieb: PLANTAMED Arzneimittel GmbH | 92308 Neumarkt
Stand: 01|16

Nur in der Apotheke erhältlich.

 

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