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Symptome einer akuten Bronchitis

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Hustenanfälle, festsitzender Schleim, Schmerzen in der Brust, Abgeschlagenheit und manchmal Fieber. Das sind typische Anzeichen einer akuten Bronchitis, die auf eine Entzündung der Atemwegsschleimhaut zurückzuführen sind.

Wie macht sich eine akute Bronchitis bemerkbar? – Symptome in der jeweiligen Krankheitsphase

  • Phase 1 – trockener Husten 

Die Entzündung in den Atemwegen reizt die Hustenrezeptoren der Bronchien, des Kehlkopfes sowie des unteren Rachens. Das führt zu einem unangenehmen, kratzigen, trockenen Reizhusten. Dieser geht oftmals mit Schmerzen hinter dem Brustbein einher und tritt vermehrt nachts sowie morgens nach dem Aufstehen auf. Ein Hustenstoß in dieser Phase bringt keine Erleichterung, im Gegenteil: Durch häufiges Husten scheint alles nur noch schlimmer zu werden.

Bei den Hustenrezeptoren handelt es sich übrigens um eine Art kleine Fühler, die bei einer Reizung dafür sorgen, dass unser Gehirn den Hustenreflex auslöst.

  • Phase 2 – produktiver Husten 

Es kommt zur vermehrten Produktion von zähem, festsitzenden Schleim in den Bronchien. Dadurch werden wiederum die Hustenrezeptoren gereizt und es kommt zu Husten mit gelbem oder grünem Schleim. Bei einer akuten Bronchitis kann es neben den normalen Atemgeräuschen u.a. auch zu sogenannten Rasselgeräuschen kommen. Diese entstehen durch den Schleim, der in den Bronchien in Bewegung gerät, wenn die Luft beim Ein- und Ausatmen daran vorbei streicht. Ein Unterschied zu Phase 1: Viele Betroffene empfinden das Abhusten in dieser Phase als befreienden Akt. Der Schleim muss raus!

  • Phase 3 – trockener Husten 

Die übermäßige Produktion des zähen Schleims geht zurück, der Husten wird zunehmend trockener, das Krankheitsgefühl lässt nach. Die Hustenrezeptoren sind in dieser Phase jedoch noch besonders empfindlich. Daher braucht es nicht viel, um einen erneuten Hustenanfall auszulösen.


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Wenn der festsitzende Schleim zum Problem wird

Zudem kann sich stark festsitzender, zäher Schleim  zu einem Problem entwickeln, wenn dieser sich nicht einfach abhusten lässt. Dann setzt sich auch der quälende Husten fest. Er kostet Kraft, stört den erholsamen Nachtschlaf und trägt so über die virale Infektion hinaus zu Müdigkeit und Abgeschlagenheit bei. Die belastenden Beschwerden gehen quasi in die Verlängerung.

Tipp: Mit geeigneten Hausmitteln und pflanzlichen Therapeutika können Sie zur Lockerung des Schleims beitragen und somit den Reinigungseffekt des produktiven Hustens sinnvoll unterstützen.

Allerdings kann sich die Hustenneigung auch noch fortsetzen, wenn der Schleim bereits weitgehend hinaus befördert worden ist. Diese Überempfindlichkeit der unteren Atemwege kann noch wochenlang anhalten und Grund für einen fortbestehenden Reizhusten ohne Auswurf sein. Kalte oder sehr trockene Luft, Abgase und Zigarettenrauch zählen in diesem Fall zu den typischen Hustenauslösern. Als oberstes Gebot gilt deshalb auch: nicht rauchen!

Farben und Bedeutung des Auswurfs

Der Auswurf (auch Sputum genannt) besteht aus einer Mischung von Schleim, Sekret und Zellen, die mit dem Hustenstoß aus den Atemwegen befördert wurden. Neben Menge und Konsistenz variiert auch die Färbung im Krankheitsverlauf. Kann man an der Farbe des Auswurfs die Krankheitsursache erkennen?

Die Frage lässt sich nicht so leicht beantworten. Bei einem durchsichtigen bzw. klaren bis weißen Auswurf handelt es sich am ehesten zwar um eine virale Infektion. Jedoch kann dieser Befund auch bei einer nichtinfektiösen Krankheit mit symptomatischem Husten vorliegen. Das gilt ebenfalls bei anderen Färbungen.

Ein gelber und erst recht ein grüner Auswurf kann auf einen bakteriellen Infekt hinweisen – muss es aber nicht. Eine braune Verfärbung kann auf Blutbeimengungen zurückzuführen sein, während ein braunes bis schwarzes Sputum bei älteren Menschen zunächst an einen Raucherhusten denken lässt.

Wie Sie sehen, lässt die Farbe des Auswurfs keine eindeutige Zuordnung zu. Oft ist es eher die Kombination aus Erfahrung und weiteren Begleitsymptomen, die den Hinweis auf die zugrunde liegende Erkrankung liefert.

Und was ist mit blutigem Auswurf?

Ein blutiger Auswurf kann als Begleiterscheinung des Hustens durchaus schockierend auf die Betroffenen wirken, ist aber häufig harmlos. Wenn Kinder beispielsweise ein rostig-braunes oder schaumig-blutiges Sekret hochhusten bzw. ausspucken, liegt die Blutungsquelle meist im Nasen-Rachen-Raum und ist somit ungefährlich.

Blutiger Husten im Erwachsenenalter kann zwar auch eher harmlose Ursachen haben, sollte aber immer ärztlich abgeklärt werden. In seltenen Fällen könnte sich eine ernsthaftere Erkrankung (z.B. Tuberkulose, Tumor, Autoimmunerkrankung) dahinter verbergen.

Schmerzen bei Bronchitis: Ist das bedrohlich?

Nein, die bei einer akuten Bronchitis häufig auftretenden Brustschmerzen sind zwar mitunter sehr unangenehm, aber nur in wirklich seltenen Fällen Anzeichen einer bedrohlichen Ursache (z.B. Lungenembolie).

Gründe für Schmerzen bei Bronchitis

Die Schwellung der entzündeten Bronchialschleimhaut verengt die Bronchien. Wenn dann beim Hustenstoß die Luft explosionsartig durch sie hindurch gepresst wird, führt das zu Schmerzen. Diese strahlen in die Brust aus und werden dabei oft hinter dem Brustbein lokalisiert. 

Häufig ist der Brustschmerz auch ein Lebenszeichen der Zwischenrippenmuskulatur, die nur selten trainiert, bei einer akuten Bronchitis aber ordentlich beansprucht wird. Es handelt sich also um einen Muskelkater, der spätestens nach Abklingen des Hustens von selbst wieder verschwindet. 

Treten jedoch Bauchschmerzen auf, kann das – vor allem bei Kindern – ein Anzeichen für eine Lungenentzündung sein.

Vorsicht bei Atemnot

Die akute Bronchitis kann auch die Atemfunktion beeinträchtigen und eine plötzliche Verschlechterung der vorbestehenden Symptome bewirken. Das ist insbesondere im hohen Alter, bei starkem Nikotinkonsum und vor allem bei chronischen Vorerkrankungen (z.B. an Herz oder Lunge) der Fall. Normalerweise klingt eine akute Bronchitis allerdings von selbst ab, ohne dass gravierende Folgen bzw. Komplikationen zu befürchten sind.

Bei Kleinkindern und vor allem bei Säuglingen besteht zudem die Gefahr, dass sich die Bronchiolen (feinste Verästelungen des Bronchialsystems) entzünden und infolgedessen verschließen. Dadurch wird der Gasaustausch in den betroffenen Lungenbläschen unterbunden. Außerdem besteht nach der Abheilung die Gefahr einer Narbenbildung. Diese beeinträchtigt die Atmung zusätzlich und ist ein Risikofaktor für spätere Komplikationen. 

Deshalb gilt: In allen Fällen von Husten mit Atemnot ist ein rascher Arztbesuch dringend angeraten – erst recht bei Kindern! So kann nicht nur rechtzeitig eine adäquate Behandlung gewährleistet, sondern vor allem auch ein chronischer Verlauf verhindert werden.

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