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Akute Bronchitis – das sollten Sie wissen

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Was steckt hinter einer akuten Bronchitis?

Bei einer akuten Bronchitis sind – im Unterschied zur einfachen Erkältung – die Schleimhäute der unteren Atemwege entzündet. Die Entzündung erfasst dabei die tiefen Atemwege, die unterhalb des Kehlkopfs beginnen und ist die Ursache der lästigen Symptome, wie Husten oder Halsschmerzen. Mediziner sprechen deshalb auch gerne von einer Tracheobronchitis, einer Entzündung der Bronchialschleimhaut von Luftröhre und Bronchien

In den meisten Fällen steckt hinter einer akuten Bronchitis eine virale Infektion mit den gängigen Erkältungsviren. Relativ selten handelt es sich um eine bakterielle Bronchitis. Zu den weniger harmlosen, aber zum Glück viel selteneren Infektionen, die Bronchitis-Beschwerden hervorrufen können, zählen ferner die echte Grippe (Influenza-Viren) und der Keuchhusten.

 

Weitere Informationen erhalten Sie hier zu: 

Atemwege: Anatomie und Funktion der Atmung

 

Wie gefährlich ist eine Bronchitis?

Gefährlich ist eine akute Bronchitis normalerweise nicht. Sie macht sich vor allem als Husten bemerkbar, der je nach Stadium der Erkrankung entweder mit oder ohne Auswurf einhergeht. Der produzierte Auswurf kann dabei individuell stark variieren und u.a. Färbungen zwischen klar und weiß bis zu gelb-grünlich aufweisen. 

Wie lange dauert eine akute Bronchitis?

Eine akute Bronchitis kann bis zu 8 Wochen dauern:

Der trockenen Husten, der auch als unproduktiver Reizhusten bezeichnet wird, dauert zwei bis drei Tage an. Der Husten entsteht infolge entzündeter Atemwege mit Reizung der Hustenrezeptoren in den Bronchien, im Bereich des Kehlkopfes und des unteren Rachens. Die Rezeptoren muss man sich als kleine Fühler vorstellen – werden sie gereizt, geben sie diese Information ans Gehirn weiter und sorgen auf diese Weise dafür, dass der Hustenreflex ausgelöst wird.

Die darauffolgenden zwei Wochen sind geprägt von einem feuchten, produktiven Husten. Hintergrund ist die vermehrte Produktion von zähflüssigem Schleim in den Bronchien, der dann als Auswurf abgehustet wird. Das bedeutet, die zweite Phase kann bis zu 14 Tage andauern

Der weitere Verlauf ist wieder durch das Symptom des trockenen Hustens gekennzeichnet und kann sich bis zu acht Wochen hinziehen, da u.a. die Hustenrezeptoren noch überempfindlich und somit leichter reizbar sind.

Übrigens, ein hartnäckiger Husten, der sich über acht Wochen oder länger hinzieht, wird laut Definition der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie in der Regel als chronisch angesehen und sollte (zum Ausschluss anderer Ursachen) immer fachärztlich abgeklärt werden¹.

Kann man die Dauer der Bronchitis abkürzen?

Das ist leider nur sehr eingeschränkt möglich. Geduld ist also genauso notwendig wie Schonung und, je nach Allgemeinzustand, Bettruhe. Das pflanzliche Medikamente Bronchipret® kann allerdings die Beschwerden wie quälenden Hustenreiz und festsitzenden Schleim lindern und die Genesung fördern, indem es die Ursache der Beschwerden, die Entzündung in den Bronchien, bekämpft. Gleichzeitig kann und sollte man einiges tun, um den raschen und ungestörten Heilungsverlauf zu unterstützen.

Das ist umso wichtiger, da sich aus einer verschleppten akuten Bronchitis eine chronische Bronchitis entwickeln kann. Beide Formen ähneln sich von der Symptomatik, die chronische Bronchitis ist allerdings ein massiveres Gesundheitsproblem und therapeutisch oft nur schwierig in den Griff zu bekommen.

Pflanzliche Medikamente spielen eine nicht unbeachtliche Rolle in der Behandlung der akuten Bronchitis. Die natürlichen Präparate mit ihrer Vielzahl an wirksamen Bestandteilen punkten dabei u.a. mit einem breiten Wirkspektrum bei gleichzeitig guter Verträglichkeit.

Hintergründe einer längeren Krankheitsdauer

Eine akute Bronchitis kann sich durchaus über einige Wochen hinziehen. Die lange Dauer dieser Erkrankung kann verschiedene Hintergründe haben:

  • Die Entzündung der Bronchien ist noch nicht komplett abgeklungen und verursacht immer noch Hustenanfälle.
  • Die Verletzungen an Gewebe und Schleimhaut, welche durch die Infektion als auch durch das Husten selbst hervorgerufen werden, sind noch nicht vollständig geheilt.
  • Bronchialsystem und Hustenrezeptoren reagieren aufgrund einer durchgängigen Stimulation überempfindlich.

Darf man mit Bronchitis Sport treiben?

Eine leichte, körperliche Betätigung kann zwar mitunter helfen, den Schleim abzuhusten, Überanstrengung ist allerdings unbedingt zu vermeiden. Die Kraftreserven sollten lieber dem Immunsystem zur Verfügung stehen, das beim Sport ja mit beansprucht wird.

Eine akute Bronchitis braucht etwa zwei Wochen zur Abheilung und diese Zeit sollten Sie Ihrem Körper geben. Spaziergänge sind eine gute Alternative - allerdings nicht bei sehr kalter Luft, da diese die entzündete Schleimhaut zusätzlich belasten würde.

Auch wenn Sie sich nach einer überstandenen Bronchitis wieder „topfit“ fühlen, sollten Sie Ihr Sportpensum schrittweise anpassen. Bei einem zu schnellen Wiedereinstieg auf vollen Touren riskieren Sie einen Rückschlag, der zu noch größerem Schaden führen könnte! Lassen Sie sich im Zweifelsfall vom Arzt beraten.

Darf man trotz Bronchitis fliegen?

Eine Bronchitis ist normalerweise kein Grund, nicht in den Flieger zu steigen. Sie müssen allerdings damit rechnen, dass es durch die trockene Luft an Bord zum Hustenreiz kommen kann. Deshalb ist es während eines Fluges besonders wichtig, die Schleimhäute der oberen Atemwege durch ausreichende Flüssigkeitsaufnahme feucht zu halten. Lutschen unterstützt die Speichelbildung und damit die Befeuchtung der Schleimhäute. Produkte wie Bronchipret® Thymian Pastillen kombinieren diesen positiven Effekt mit einer Extra-Portion Thymian, sie wirken dem Husten entgegen und gehören daher mit ins Handgepäck.

Ihre Flugreisetauglichkeit ist allerdings eingeschränkt, wenn Sie bereits im Ruhezustand unter Atembeschwerden leiden oder bei einer Blutgasanalyse ein reduzierter Sauerstoffgehalt nachgewiesen wurde. Zuhause im Bett statt unterwegs im Flieger sollten Sie sich auch dann aufhalten, wenn sich bei Ihnen ein akuter Atemwegsinfekt auf eine vorbestehende chronische Bronchitis aufpfropft. In dem Fall ist die Gefahr einer Lungenentzündung erhöht und es drohen möglicherweise folgenschwere Komplikationen.

¹Quelle: Kardos P et al., Pneumologie 2019; 73(03):143-180

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