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Husten mit Auswurf: Was steckt dahinter?

Husten ist zunächst einmal nur ein Symptom, eine Reaktion auf Reize und keine eigenständige Krankheit.
Oft beginnt es mit einem Kribbeln im Hals, die Kehle wird eng, das Zwerchfell verkrampft sich und man hustet. Doch was passiert eigentlich beim Husten, wieso husten wir überhaupt und gibt es verschiedene Arten von Husten?      

Was passiert beim Husten?

Husten ist ein wichtiger Schutzreflex des Körpers. In der Schleimhaut von Rachen, Kehlkopf und Bronchien befinden sich sogenannte Hustenrezeptoren. Hierbei handelt es sich um Sensoren, die nach Aktivierung Signale an das Hustenzentrum im Hirnstamm senden. Ein heftiger Hustenreiz ist die Folge.

Auslöser, die diese Rezeptoren aktivieren können, sind z. B.:

  • Fremdkörper (eingeatmet oder verschluckt)
  • kalte Luft
  • Rauch
  • Flüssigkeiten

Aber auch

  • festsitzender Schleim,
  • eine Schwellung der Schleimhäute sowie
  • eine Entzündungsreaktion im Rahmen einer akuten Bronchitis

können einen Hustenreiz auslösen.

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Welche Bedeutung haben Auswurf & Hustengeräusche?

Die Hustenart (trocken, feucht) kann demnach einen guten Anhaltspunkt für die Krankheitsphase liefern, in der sich jemand gerade befindet. Aber auch die begleitenden Hustengeräusche können einen entscheidenden Hinweis auf die Grunderkrankung geben.

Hustengeräusche richtig zuordnen…

Der unproduktive Reizhusten, der häufig rau, kratzend und schmerzhaft, aber auch pfeifend oder bellend sein kann, wird oft als besonders quälend empfunden – gerade nachts. Dagegen ist das von Rasselgeräuschen begleitete Abhusten zäher Schleimmassen zwar auch störend, verschafft aber den geplagten Schleimhäuten und der erkrankten Person immerhin die nötige Erleichterung.

Krampfartige Hustenanfälle mit keuchendem Einziehen der Luft können vorkommen, sind aber eher typisch für den bakteriell bedingten Keuchhusten (Pertussis), gegen den ab dem Säuglingsalter geimpft werden kann. Eine plötzlich auftretende bellende Variante in Verbindung mit Atemnot ist wiederum kennzeichnend für den Pseudokrupp beim Kleinkind.

…und den Auswurf kategorisieren

Der Auswurf (auch Sputum genannt) besteht aus einer Mischung von Schleim, Sekret und Zellen, die mit dem Hustenstoß aus den Atemwegen befördert wurden. Neben Menge und Konsistenz variiert auch die Färbung im Krankheitsverlauf. Kann man an der Farbe des Auswurfs die Krankheitsursache erkennen?

Die Frage lässt sich nicht so leicht beantworten. Bei einem durchsichtigen bzw. klaren bis weißen Auswurf handelt es sich am ehesten zwar um eine virale Infektion. Jedoch kann dieser Befund auch bei einer nichtinfektiösen Krankheit mit symptomatischem Husten vorliegen. Das gilt ebenfalls bei anderen Färbungen.

Ein gelber und erst recht ein grüner Auswurf kann auf einen bakteriellen Infekt hinweisen – muss es aber nicht. Eine braune Verfärbung kann auf Blutbeimengungen zurückzuführen sein, während ein braunes bis schwarzes Sputum bei älteren Menschen zunächst an einen Raucherhusten denken lässt.

Wie Sie sehen, lässt die Farbe des Auswurfs keine eindeutige Zuordnung zu. Oft ist es eher die Kombination aus Erfahrung und weiteren Begleitsymptomen, die den Hinweis auf die zugrunde liegende Erkrankung liefert.

Und was ist mit blutigem Auswurf?

Ein blutiger Auswurf kann als Begleiterscheinung des Hustens durchaus schockierend auf die Betroffenen wirken, ist aber häufig harmlos. Wenn Kinder beispielsweise ein rostig-braunes oder schaumig-blutiges Sekret hochhusten bzw. ausspucken, liegt die Blutungsquelle meist im Nasen-Rachen-Raum und ist somit ungefährlich.

Blutiger Husten im Erwachsenenalter kann zwar auch eher harmlose Ursachen haben, sollte aber immer ärztlich abgeklärt werden. In seltenen Fällen könnte sich eine ernsthaftere Erkrankung (z.B. Tuberkulose, Tumor, Autoimmunerkrankung) dahinter verbergen.

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Ist jeder Husten gleich?

Nein, Husten ist nicht gleich Husten. Grundsätzlich teilt man das Symptom Husten sowohl nach der Dauer seines Verlaufs ein als auch nach der Art, wie der Husten sich darstellt.

Husten lässt sich somit unterscheiden:

… nach der Art

  • trockener Husten (Reizhusten, ohne Auswurf)
  • produktiver Husten (mit Auswurf)

… nach der Dauer

  • akute Form (bis zu 8 Wochen)
  • chronische Form (länger als 8 Wochen)

Ein unproduktiver, trockener Reizhusten produziert – wie der Name schon sagt – keinen Auswurf. Er tritt vor allem zu Beginn eines Erkältungsinfektes auf, kann aber auch im Rahmen eines Asthmas bronchiale, einer Bronchitis oder durch einen eingeatmeten bzw. verschluckten Fremdkörper in Erscheinung treten.

Beim feuchten bzw. produktiven Husten wird hingegen der in den Atemwegen angesammelte Schleim abgehustet – es wird also entsprechend Auswurf produziert. Klassischerweise tritt diese produktive Phase meist im späteren Verlauf eines Erkältungsinfektes oder einer Entzündung der unteren Atemwege auf.

Wie Sie sehen, kommen für beide Varianten – je nach Dauer und Begleitumständen –  verschiedene Ursachen in Frage, denen auf den Grund gegangen werden sollte.

Bildnachweis

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

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