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Aktualisiert am 24.08.2022

Bronchitis – das sollten Sie wissen

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Lesedauer: 3 Minuten

Was ist eine akute Bronchitis?

Bei einer akuten Bronchitis sind – im Unterschied zur einfachen Erkältung – die Schleimhäute der unteren Atemwege entzündet. Die Entzündung erfasst dabei die tiefen Atemwege, die unterhalb des Kehlkopfs beginnen und ist die Ursache der lästigen Symptome, wie Husten oder Halsschmerzen. Mediziner sprechen deshalb auch gerne von einer Tracheobronchitis, einer Entzündung der Bronchialschleimhaut von Luftröhre und Bronchien. Bei der körperlichen Untersuchung lassen sich beim Abhören der Lunge meist typische Rasselgeräusche durch die Schleimansammlungen feststellen. 

In der Regel verläuft die Krankheit ohne Komplikationen und nur in seltenen Fällen ist eine Therapie mit verschreibungspflichtigen Medikamenten erforderlich.

Welche Ursachen kann eine Bronchitis haben?

In den meisten Fällen steckt hinter einer akuten Bronchitis, ähnlich wie bei einer Erkältung, eine virale Infektion mit den gängigen Erkältungsviren. Das heißt, eine Bronchitis wird am häufigsten durch Viren verursacht und verläuft bei jedem Menschen ein wenig anders.

Bakterien sind nur selten der Auslöser der Infektion. In Ausnahmefällen kann auch eine echte Grippe (Influenza-Viren) oder der Keuchhusten hinter den Symptomen stecken. Dann tritt in der Regel aber zusätzlich zu den typischen Symptomen wie Husten und Halsschmerzen auch Fieber auf.

Meist heilt eine Bronchitis von allein aus und bedarf keiner speziellen Bronchitis Behandlung. Vorausgesetzt, Sie gönnen sich ausreichend Ruhe und haben ein wenig Geduld. Es gibt aber einige bewährte pflanzliche Arzneimittel, die Ihren Körper bei seiner Genesung zusätzlich unterstützen und einer Verschleppung des Infekts vorbeugen können.

Exkurs zur Sonderform der chronischen Bronchitis: COPD

Aus einer akuten Bronchitis kann nämlich auch eine chronische Bronchitis werden. Liegt zusätzlich eine Verengung der Atemwege und ein sogenanntes Lungenemphysem vor, sprechen Mediziner von einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung, kurz COPD. Die mit über 90 % häufigste Ursache einer COPD ist Rauchen. Die COPD sei hier jedoch nur der Vollständigkeit halber kurz erwähnt, da es sich um zwei ganz unterschiedliche Krankheitsbilder handelt.


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Dann schauen Sie bei Atemwege: Anatomie und Funktion der Atmung vorbei.


Wie häufig ist eine Bronchitis?

Die akute Bronchitis gehört mit zu den häufigsten Erkrankungen der Atemwege. In Deutschland infizieren sich die meisten während der kalten Jahreszeiten im Herbst und Winter, sprich zur typischen Erkältungs-Saison. Dann können pro Woche bis zu 100 Neuerkrankungen pro 100.000 Personen auftreten. Leider ist auch eine erneute Bronchitis nach einer durchgestandenen Erkrankung nicht auszuschließen – man kann auch mehrmals pro Jahr erkranken.

Wie gefährlich ist eine Bronchitis?

Gefährlich ist eine akute Bronchitis normalerweise nicht. Die Infektion macht sich vor allem als Husten bemerkbar, der je nach Stadium der Erkrankung entweder mit oder ohne Auswurf einhergeht. Der produzierte Auswurf beim Husten kann dabei individuell stark variieren und u. a. Färbungen zwischen klar und weiß bis zu gelb-grünlich aufweisen. 

Aus akut kann chronisch werden

Wenn es im Verlauf der Erkrankung zum Auftreten von Fieber, Atemnot, blutigem Auswurf oder einer deutlichen Verschlechterung der Symptome kommt, sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden. Das Gleiche gilt, wenn die Symptome auch nach längerer Zeit nicht besser werden. In solchen Fällen besteht sonst auch die Gefahr, dass die akute Form in eine chronische Bronchitis übergeht – vor allem bei Rauchern.

Wie lange dauert eine akute Bronchitis?

Eine akute Bronchitis kann bis zu 8 Wochen dauern:

Der trockenen Husten, der auch als unproduktiver Reizhusten bezeichnet wird, dauert zwei bis drei Tage an. Der Husten entsteht infolge entzündeter Atemwege mit Reizung der Hustenrezeptoren in den Bronchien, im Bereich des Kehlkopfes und des unteren Rachens. Die Rezeptoren muss man sich als kleine Fühler vorstellen – werden sie gereizt, geben sie diese Information ans Gehirn weiter und sorgen auf diese Weise dafür, dass der Hustenreflex ausgelöst wird.

Die darauffolgenden zwei Wochen sind geprägt von einem feuchten, produktiven Husten. Hintergrund ist die vermehrte Produktion von zähflüssigem Schleim in den Bronchien, der dann als Auswurf abgehustet wird. Das bedeutet, die zweite Phase kann bis zu 14 Tage andauern

Der weitere Verlauf ist wieder durch das Symptom des trockenen Hustens gekennzeichnet und kann sich bis zu acht Wochen hinziehen, da u.a. die Hustenrezeptoren noch überempfindlich und somit leichter reizbar sind.

Übrigens, ein hartnäckiger Husten, der sich über acht Wochen oder länger hinzieht, wird laut Definition der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie in der Regel als chronisch angesehen und sollte (zum Ausschluss anderer Ursachen) immer fachärztlich abgeklärt werden¹.

Wie lange sollte man den Körper schonen?

Körperliche Anstrengung und Stress stellen eine zusätzliche Belastung für die Lunge und das Abwehrsystem dar und sollten daher während der Erkrankung unbedingt vermieden werden. Auch wenn die Symptome wie Husten und Halsschmerzen im Verlauf besser werden, sollten Sie bis zum vollständigen Abklingen aller Symptome auf Sport und anstrengende Tätigkeiten verzichten. Durch die körperliche Schonung können Sie Ihr Immunsystem am besten bei der Bekämpfung der Infektion unterstützen.

Kann man die Dauer der Bronchitis abkürzen?

Das ist leider nur sehr eingeschränkt möglich. Geduld ist also genauso notwendig wie körperliche Schonung und, je nach Allgemeinzustand, Bettruhe. Das heißt jedoch nicht, dass Sie nichts zur Unterstützung des Heilungsprozesses beitragen können.

Das pflanzliche Medikamente Bronchipret® kann beispielsweise die Beschwerden wie quälenden Husten und festsitzenden Schleim lindern und die Genesung fördern, indem es die Ursache der Beschwerden, die Entzündung in den Bronchien, bekämpft. Auch einige Hausmittel haben sich als Unterstützung bewährt.

Mehr zu den hilfreichen Hausmitteln lesen Sie hier: Bronchitis Hausmittel

Die Unterstützung des Heilungsprozesses ist vor allem auch deshalb wichtig, da sich aus einer verschleppten viralen Bronchitis eine chronische Bronchitis entwickeln kann. Beide Formen ähneln sich von der Symptomatik, die chronische Form ist jedoch deutlich schwieriger zu behandeln.

Pflanzliche Medikamente spielen daher eine wichtige Rolle in der Behandlung der akuten und auch der Vorbeugung einer chronischen Bronchitis. Die natürlichen Präparate mit ihrer Vielzahl an wirksamen Inhaltsstoffen punkten dabei u. a. mit einem breiten Wirkspektrum bei gleichzeitig guter Verträglichkeit.

Mehr zu den unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten finden Sie hier: Bronchitis Behandlung.

Hintergründe einer längeren Krankheitsdauer

Eine akute Bronchitis kann sich durchaus über einige Wochen hinziehen. Die lange Dauer dieser Erkrankung kann verschiedene Hintergründe haben:

  • Die Entzündung der Bronchien ist noch nicht komplett abgeklungen und verursacht immer noch Hustenanfälle mit Schleim.
  • Die Verletzungen an Gewebe und Schleimhaut, welche sowohl durch die Infektion als auch durch das Husten selbst hervorgerufen werden, sind noch nicht vollständig geheilt.
  • Lunge und Hustenrezeptoren reagieren aufgrund einer durchgängigen Stimulation überempfindlich.

Bronchitis – auf einen Blick erklärt

Eine Bronchitis ist eine Entzündung der Schleimhäute in den Atemwegen. Genauer gesagt den Bronchien, sprich den kleinen Verzweigungen in der Lunge. Die Infektion wird meist durch Viren verursacht. Typische Symptome sind Husten, Abhusten von Schleim und Halsschmerzen durch die Reizung der Atemwege.

Nur in seltenen Fällen handelt es sich um eine bakterielle Bronchitis. Diese tritt in der Regel nur als zusätzliche Infektion, eine sogenannte bakterielle Superinfektion, auf. Hier ist ggf. eine Therapie mit verschreibungspflichtigen Medikamenten erforderlich.

Gefährlich ist eine akute Bronchitis normalerweise nicht. Sie macht sich vor allem durch Husten bemerkbar, der die Betroffenen besonders stark belastet.

Eine akute Bronchitis verläuft in verschiedenen Phasen und kann bis zu 8 Wochen anhalten.

Meist heilt eine Bronchitis also von allein aus und bedarf keiner speziellen Behandlung. Um die Genesung der unteren Atemwege zu unterstützen und schneller wieder gesund zu werden, empfehlen sich pflanzliche Arzneimittel wie z. B. Bronchipret®.

Darf man mit Bronchitis Sport treiben?

Nicht während der akuten Krankheitsphase – vor allem nicht bei Fieber und schmerzhaftem Husten. Eine sehr leichte, körperliche Betätigung kann Betroffenen im Verlauf mitunter helfen, den Schleim abzuhusten, Überanstrengung ist allerdings bis zum vollständigen Abklingen der Beschwerden unbedingt zu vermeiden. Die Kraftreserven sollten lieber dem Immunsystem zur Verfügung stehen, welches beim Sport ja mit beansprucht wird.

Eine akute Bronchitis braucht etwa zwei Wochen zur Abheilung und diese Zeit sollten Sie Ihrem Körper geben. Spaziergänge sind eine gute Alternative – allerdings nicht bei sehr kalter Luft, da diese die entzündete Schleimhaut zusätzlich belasten würde.

Auch wenn Sie sich nach einer überstandenen Bronchitis wieder „topfit“ fühlen, sollten Sie Ihr Sportpensum schrittweise anpassen. Bei einem zu schnellen Wiedereinstieg auf volle Touren riskieren Sie einen Rückschlag, der zu noch größerem Schaden für Ihre Lunge und anderen Komplikationen führen könnte! Lassen Sie sich im Zweifelsfall vom Arzt beraten.

Darf man trotz Bronchitis fliegen?

Eine Bronchitis ist normalerweise kein Grund, nicht in den Flieger zu steigen. Sie müssen allerdings damit rechnen, dass es durch die trockene Luft an Bord zum Hustenreiz kommen kann. Deshalb ist es während eines Fluges besonders wichtig, die Schleimhäute der oberen Atemwege durch ausreichende Flüssigkeitsaufnahme feucht zu halten. Lutschen von Bonbons oder Pastillen unterstützt die Speichelbildung und damit die Befeuchtung der Schleimhäute. Produkte wie Bronchipret® Thymian Pastillen kombinieren diesen positiven Effekt mit einer Extra-Portion Thymian, sie wirken dem Husten entgegen und gehören daher mit ins Handgepäck.

Flugverbot bei Atemnot und Fieber 

Ihre Flugreisetauglichkeit ist allerdings eingeschränkt, wenn Sie bereits im Ruhezustand unter Atembeschwerden leiden,Sie Fieber haben oder im Rahmen eines Arztbesuchs bei einer Blutgasanalyse ein reduzierter Sauerstoffgehalt nachgewiesen wurde. Das Gleiche gilt für Betroffene, die bereits an einer chronischen Bronchitis leiden und bei denen zusätzlich ein akuter Infekt der Atemwege vorliegt. In dem Fall ist die Gefahr einer Lungenentzündung erhöht und es drohen möglicherweise folgenschwere Komplikationen.
 

Zusammenfassung Bronchitis – das sollten Sie wissen

Was steckt hinter einer akuten Bronchitis?

Bei einer akuten Bronchitis sind die Schleimhäute der Atemwege entzündet. In den meisten Fällen steckt ein viraler Infekt mit den gängigen Erkältungsviren hinter der Erkrankung.

Wie gefährlich ist eine Bronchitis?

Gefährlich ist eine akute Bronchitis normalerweise nicht. Sie macht sich vor allem als Husten bemerkbar, der je nach Stadium der Erkrankung entweder mit oder ohne Auswurf einhergeht. Wird die Erkrankung allerdings verschleppt, beispielsweise, wenn Betroffene zu früh wieder mit körperlicher Belastung beginnen bzw. ihren Körper zu stark beanspruchen, kann die Bronchitis in eine chronische Form übergehen. Diese ist deutlich schwerer zu behandeln als die akute Form.

Wie häufig ist eine akute Bronchitis?

Akute Bronchitiden gehören zu den häufigsten Atemwegserkrankungen und treten vor allem in der kalten Jahreszeit auf. In den Herbst- und Wintermonaten erkranken in Deutschland pro Woche bis zu 100 Mensch pro 100.000 Personen. Auch mehrmalige Erkrankungen pro Jahr sind möglich.

Wie lange dauert eine akute Bronchitis?

Eine akute Bronchitis kann bis zu 8 Wochen bestehen und ist durch trockenen und produktiven Husten geprägt. Zur Linderung der Beschwerden und Unterstützung des Heilungsprozesses haben sich vor allem pflanzliche Arzneimittel wie Bronchipret® bewährt.

Halten die Beschwerden länger an, sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden, um eine Verschleppung der Erkrankung zu vermeiden.


¹Quelle: Kardos P et al., Pneumologie 2019; 73(03):143-180


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